DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Jobverluste und Verlagerungen ins Ausland drohen

Sie schwebt über der Reisebranche wie ein Damoklesschwert: die Urlaubssteuer. Ein Drittel der deutschen Reiseveranstalter (34 Prozent) ist überzeugt, zumindest Teile ihres Unternehmens ins Ausland verlagern zu müssen, wenn sich bei der Gewerbesteuerhinzurechnung nichts zum Positiven verändert. Deshalb fordert die Branche: Die Urlaubssteuer muss abgeschafft werden.

Worum es geht
Reiseveranstalter müssen nach derzeitiger Rechtslage zusätzliche Gewerbesteuern schultern. Und zwar immer dann, wenn sie etwa Hotelzimmer anmieten oder Übernachtungskontingente einkaufen. Denn die Vermittlung von Hotelleistungen wird – abstruser Weise – steuerlich behandelt wie die Anmietung von Büroräumen oder Lagerhallen. Die Folge: Die Kosten der Touristikanbieter steigen. Urlaubsreisen werden teurer – für die Unternehmen und für die Endverbraucher.

Politische Lösung notwendig
Beim Bundesfinanzhof (BFH) ist derzeit ein Verfahren zu der Frage anhängig, das klären soll, ob die gewerbesteuerliche Hinzurechnung auch auf den Hoteleinkauf anzuwenden ist. Es wird erwartet, dass der BFH bis Ende 2018 ein Urteil spricht. Ob dieses dann bindenden Charakter für die Finanzverwaltungen hat, bleibt abzuwarten. In jedem Fall stellt die Urlaubssteuer die Reisewirtschaft vor so große Probleme, dass schnell eine politische Lösung gefunden werden muss. Zur Kampagnenseite geht es hier: urlaubssteuer.de

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Volker Adams
T  +49 30 28406-45
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